In meiner Zeit am Gymnasium (Klasse 10-12) schrieb ich mit drei Mitschülerinnen, in Zusammenarbeit mit dem „Weißen Ring“, eine Seminarfacharbeit mit dem Titel: „Der Weg zurück ins Leben – konzipieren einer Ausstellung Sexueller Missbrauch an Kindern.
Unser Ziel war es, das sensible Thema des sexuellen Kindesmissbrauchs näher an die Öffentlichkeit zu bringen. Es sollte deshalb keine theoretische Arbeit bleiben, so entstand der Entschluss, eine Foto-Ausstellung auf die Beine zu stellen.
Die Recherche zu dem Thema war nicht leicht und sehr schockierend. Es wurde für mich eine Herzensangelegenheit und ich investierte viel Zeit in die Ausstellung, von der Ideenfindung über das Erstellen bis zur fertigen Bearbeitung der Texte und der meisten Fotos.

Die komplette Ausstellung ist jetzt weiter unten zu finden, ich möchte allerdings darauf hinweisen, dass es sich um ein sensibles Thema, mit teilweise aufwühlenden Bildern und Texten handelt, die Kindern nicht ohne Beisein und Erklärungen der Eltern gezeigt werden sollten.

Als Jugendlicher geht man an so ein Projekt recht unbefangen und zögert nicht groß, man macht einfach, ohne zu viel zu denken. jetzt nach 10 Jahren würde ich sicher manches anders machen, teilweise zum Guten, aber auch zum Schlechten, weil man sich als Erwachsener manches vielleicht nicht mehr traut.

Weitere Infos hierzu gern auf Anfrage. Die Fotos gibt es noch und können gern wieder mal einen Platz in der Öffentlichlkeit finden.

Das Buch „Monika B. Ich bin nicht mehr eure Tochter: Ein Mädchen wird von seiner Familie jahrelang misshandelt“, geschrieben von Karin Jäckel, zeigt einen Einblick in eine schreckliche Kindheit, ich war schockiert beim Lesen des Buches und konnte mich (soweit man das behaupten kann) hineinfühlen in die Situation des Mädchens. Vor allem daraus und durch Gespräche mit Mitarbeitern bei der Opferhilfe entstanden die Ideen zu den Texten und Bildern.